Allgemeine Grundlagen eigenes Gerät

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Laptop-Benützung

Wichtige Grundinfos bei der Verwendung eines Laptops:

  • Mit der Tastatur lassen sich immer Texte eingeben. Normalerweise fügen die meisten Tasten kleingeschriebene Buchstaben oder Ziffern ein, wo der «Cursor» (Deutsch: «Textmarke») gerade steht.
    • Sondertasten: es gibt einige wichtige Tasten, die oft verwendet werden. Beispiele:
      • Tabulatortaste: fast ganz oben, ganz links auf der Tastatur, meist mit [↹ ] angeschrieben. Mit dieser kann man in vielen Situation von einem Eingabefeld zum nächsten Hüpfen, beim Programmieren einrücken und ausrücken (mit «Shift», siehe unten)
      • Escape Taste: Meist ganz oben ganz links auf der Tastatur und mit «Esc» angeschrieben, ist das in den einigen Situationen der einfachste Weg, um eine Aktion abzubrechen oder ein Dialogfenster zu schliessen.
    • Hilfstasten. Grundsätzlich ermöglicht jede Hilfstaste eine weitere Belegung derselben Tasten. Die Hilfstaste muss zuerst gedrückt und gehalten werden, und dann drückt man dazu noch eine andere Taste, und lässt danach beide los. Drück man z.B. auf die Taste «B», bekommt man ein kleingeschriebenes «b». Drückt man davor die «Shift» Taste und hält man diese, während man die Taste «B» drückt, dann bekommt man ein grossgeschriebenes «B». Mit den Hilfstasten lassen sich Grossbuchstaben und viele Satzzeichen eingeben und in vielen Situationen Dinge viel schneller ausführen, als wenn man mit der Maus rumkurven muss. Die wichtigen Hilfstasten (vollständige Liste auf Wikipedia):
      • «Shift«: Dies ist die Umschalt- oder Hochstelltaste für Grossbuchstaben oder die meistens «oben» auf Tasten angezeigten Zeichen (z.B. «&» oberhalb «6», «*» oberhalb «3» usw.). Sie ist manchmal mit «Shift», manchmal mit «↑» angeschrieben.
      • «Control» (auf Windows, meist unten links mit Aufschrift «Strg» für «Steuerung», oder «Ctrl» für «Control») und «Befehlstaste» (auf Mac, meist links an der Leertaste, mit Aufschrift «⌘»): Dies ist eine Hilfstaste, mit der sich oft wichtige und häufige Befehle direkt ausführen lassen können. In vielen üblichen Situationen praktisch: Kombinieren Sie diese Hilfstaste mit…
        • «S«, um die aktuelle Datei abzuspeichern. Tun Sie das immer oft, um Datenverlust zu vermeiden
        • «C«, um den gerade markierten Text, das ausgewählte Objekt oder die aktuell ausgewählten Objekte zu kopieren
        • «X«, um den gerade markierten Text, das ausgewählte Objekt oder die aktuell ausgewählten Objekte auszuschneiden
        • «V«, um das Kopierte oder Ausgeschnittene (an anderer Stelle) einzufügen
        • «F«, um im aktuellen Dokument (Word, Webseite, Excel, PDF usw.) nach etwas zu suchen
        • «Leertaste» (nur bei Mac. Bei Windows stattdessen nur «Windows»-Taste drücken): nach beliebigen Programmen oder Dokumenten suchen.
      • «Windows«-Taste: Damit lassen sich in Windows viele Befehle direkt ausführen. Drückt man nur die Windows-Taste, ist dies, wie wenn man unten links auf das Windows-Symbol (oder früher «Start») drückt. Danach können mit direktem Eintippen Programme oder Dokumente gesucht werden. Andere Beispiele: Kombinieren Sie die «Windows»-Taste mit…
        • «E«, um den Windows-Explorer (den Datei-Manager, siehe «Dateiablage» unten) zu öffnen
        • «D«, um alle Fenster zu minimieren
        • «Shift» und «S», um ein Bildschirm-Foto zu erstellen (benützen Sie danach «Control»+»V», um es in ein Email oder Word-Dokument einzufügen)
        • «L«, um den Laptop zu sperren
  • mit einer Maus oder einem Trackpad (einem Rechteck unterhalb der Tastatur auf den meisten Laptops) steuern sie einen «Pfeil» auf dem Bildschirm. Dieses Zeigegerät hat folgende Grundfunktionen:
    • «Klicken«: Damit wird ein einzelner, kurzer Klick auf die linke Maustaste oder auf die untere, linke Ecke des Trackpads gemeint. Der Zeiger muss sich dann entsprechend an der richtigen Stelle auf dem Bildschirm befinden. Leider sind die meisten Trackpads heute so eingestellt, dass eine kurze Berührung der Oberfläche (irgendwo auf dem Pad) auch als Klick gilt. Das kann die Benützung erschweren, aber in den Trackpad Einstellungen geändert werden.
    • «Doppelklick«: Zwei kurz aufeinander folgende Klicks.
    • «Rechtsklick«: ein Klick auf die rechte Maustaste, oder auf die untere, rechte Ecke des Trackpads. Dies lässt in den meisten Fällen ein sogenanntes «Kontext-Menü» erscheinen. Dies sind meist Aktionen, die mit dem Objekt gemacht werden können, auf das der Pfeil auf dem Bildschirm gerade zeigt (in Word z.B. markierten Text unterstreichen, bei einer Datei den Namen umbenennen usw.).
    • «Ziehen und Loslassen» (Drag and Drop): In vielen Situationen können markierter Text oder Objekte (Dateien, grafische Elemente usw.) angeklickt werden. Wenn Sie dann die linke Maustaste gedrückt halten, können Sie das Objekt an andere Orte ziehen. Damit können Listen umsortiert werden, Text kann verschoben werden, Dateien können in andere Verzeichnisse verschoben oder kopiert werden. Dies kann manchmal mit «Hilflstasten» (siehe oben) kombiniert werden. Beispiele:
      • Mit gedrückter «Control» Taste können Sie eine Datei kopieren
      • Mit gedrückter «Shift» Taste können Sie eine Datei verschieben
      • Mit gedrückter «Alt» Taste können Sie eine Verknüpfung zu einer Datei erstellen
  • Dateiablage: Auf dem Computer lassen sich Dinge tun mit «Programmen» (z.B. Word, Musikprogramm, Excel, usw.), und mit diesen Programmen lassen sich oft «Dokumente» erstellen (z.B. ein Word-Dokument, ein Foliensatz, eine Tabelle, eine Zeichnung). Alle diese Programme und Dokumente werden vom Computer als «Dateien» abgelegt. Um nicht einfach alle Tausende Dateien auf einem grossen Haufen zu haben, lassen sie sich in «Verzeichnisse» oder «Ordner» organisieren:
    • Es können praktisch unbeschränkt viele Verzeichnisse erstellt werden. «Praktisch unbeschränkt» heisst, dass die Anzahl natürlich durch den verfügbaren Speicherplatz und das Betriebssystem beschränkt ist. Aber diese Anzahl übersteigt Ihren Bedarf als Computer-benutzender Mensch.
    • Es können Verzeichnisse in anderen Verzeichnissen erstellt werden, d.h. Verzeichnisse können «geschachtelt» werden.
    • Der Aufenthaltsort einer Datei (oder eines Verzeichnisses) wird über seinen «Pfad» festgehalten. Der Pfad ist die Aneinanderreihung aller Verzeichnisse, in die man gehen oder «klicken» muss, bis man zu diesem «Aufenthaltsort» gelangt. Das bedeutet, dass eine Veränderung von Verzeichnisnamen, oder eine Verschiebung eines Verzeichnisses oder einer Datei den Pfad verändert und damit Programme manchmal «ins Leere laufen» und der Aufenthaltsort dem Programm neu gezeigt oder der Pfad im Programmm neu eingestellt werden muss.
    • Es lohnt sich, sich zu Beginn (der Zeit am Gymnasium, einer Anstellung usw.) eine allgemeine Grundordnung zu schaffen. Dabei lohnt es sich bei der Namensgebung immer, daran zu denken, dass Verzeichnisinhalte normalerweise alphabetisch sortiert werden. Ein Datum in einem Dateinamen ist also am besten immer im Format JJJJ-MM-TT, z.B. 2024-07-13. So werden solche Dateien in der richtigen Reihenfolge sortiert. Beispiel einer Verzeichnisstruktur für die Schule (dies sind alles Verzeichnisse, Einrückung zeigt an, welches Verzeichnis in welchem anderen ist):
      • OneDrive – SBL
        • 01. Klasse
          • Biologie
            • Unterlagen
            • Aufgaben
          • Deutsch
          • Englisch
          • Informatik
            • Praktikum
          • usw.
        • Administration
          • Urlaubsgesuche
          • usw.
  • Internetseiten: Es ist wichtig, zu unterscheiden, wie man eine Internetadresse aufruft oder etwas sucht («googlet»). Folgendes geschieht alles im «Internetbrowser». Dies ist meistens entweder «Edge» (auf Windows), «Safari» (auf Mac) oder «Chrome» oder «Firefox«:
    • Internetadresse aufrufen:
      • Wenn Ihnen jemand eine direkte Internetadresse (URL= «Uniform Resource Locator») mitteilt, muss diese in die «Adressleiste» ganz oben im Internetbrowser eingegeben werden, nicht im Suchfeld.
      • Eine Internetadresse erkennen Sie oft an einem «https://» oder einem «www» am Anfang, oder einem «.ch», «.com» oder dergleichen am Ende.
      • Heute starten viele Internetbrowser auf einer Suchseite (z.B. Google oder Bing), wo mitten auf der Seite ein grosses Suchfeld steht. Benützen Sie dieses nicht, wenn Sie eine Internetadresse haben.
      • Gefahr: wenn eine «Internetadresse» in die Suche eingegeben wird, können Sie dazu verführt werden, auf eine falsche Internetseite gelenkt zu werden. Im schlimmsten Fall werden Sie sich dadurch gefährliche Schadsoftware oder Viren oder Hacker auf Ihren Laptop holen.
      • Eine Internetadresse ist auch das, was bei einem «Link» hinterlegt ist, damit Sie direkt auf ein Wort klicken können, um auf eine andere Internetseite zu gelangen. Auf der Seite, die Sie hier lesen, sind Links in blauer Schrift markiert.
    • Suche (Google, Bing usw.):
      • Wenn Sie nach einem Wort suchen oder eine Frage «ans Internet» stellen wollen, können Sie dies von dem Suchfeld aus machen.
      • Bei den meisten Internetbrowsern wird direkt gesucht, wenn etwas in die Adressleiste eingegeben wird, was nicht die Form einer Internetadresse hat.
    • Lesezeichen erstellen: für einen raschen Zugriff auf Webseiten können in üblichen Browsern Lesezeichen («Bookmarks») gespeichert werden. Am einfachsten geht dies, indem Sie das Symbol direkt links neben der Internetadresse der Seite, die Sie sich merken und speichern wollen, in die «Lesezeichen-Leiste» (direkt unterhalb der Adresszeile) ziehen. Sie können dann das Lesezeichen mit einem Rechtsklick auf das Lesezeichen «bearbeiten», um z.B. den Namen anzupassen.
  • Programme Installieren: Um Programme auf Ihrem Laptop zu installieren, müssen meist folgende Schritte unternommen werden. Wenn ein Programm über den «Microsoft Store» (Windows) oder «App Store» (Mac) verfügbar ist, empfiehlt es sich, es dort zu installieren. So wird immer für Updates und nahtlose Einbindung ins System gesorgt. Viele freie Programme hingegen sind jedoch nicht über die Stores verfügbar. Deswegen finden Sie hier den allgemeinen Weg, um Software auf Ihrem Laptop zu installlieren:
    1. Sie gehen auf eine angegebene Internetseite (wenn Sie über eine Internetsuche da hin kommen, stellen Sie sicher, dass es eine vertrauenswürdige Seite ist – dies ist ein häufig benütztes Einfallstor für Hacker/Viren/Schadsoftware)
    2. Gehen Sie auf «Download» / «Herunterladen» oder dergleichen
    3. Oft wählen Sie eine Version aus. Wählen Sie sowieso immer die neueste Version. Tips:
      • Für Windows:
        • Meist ist «Installer» (manchmal auch «.exe» oder «.msi» bezeichnet) verfügbar. Diese ist einer «Portable» Version im Allgemeinen vorzuziehen.
        • Meist brauchen Sie eine sogenannte «64-Bit» Version
      • Für Mac:
        • Wählen Sie die Version für Ihren Chip («Intel», «M1» usw.)
    4. Dann wird normalerweise eine Datei auf Ihren Laptop heruntergeladen. Das kann schnell (wenige Sekunden), aber auch mehrere Minuten lang gehen. Über den Download-Manager («Control» und «J» drücken) können Sie meist den Verlauf sehen. Oft ist dies auch mit einem Symbol rechts von der Adressleiste im Browser sichtbar.
    5. Wenn die Datei fertig heruntergeladen ist, muss sie meist ausgeführt werden: Doppelklick auf die Datei. Erst so beginnt die Installation. Diese kann oft lange dauern.
      • Auf einem Mac wird manchmal eine Installation blockiert. Dann sollte diese Anleitung helfen.
    6. Meist folgen dann einige Dialog-Fenster mit Fragen. Lesen Sie diese alle gut, wählen Sie passende Optionen. Manchmal ist im Lauf einer Installation auch ein Neustart des Laptops nötig.
    7. Oft kommt zuletzt ein Dialogfenster, mit dem das Programm direkt ausgeführt werden kann. Dann ist die Installation abgeschlossen

Einrichtung

Für die Schule müssen Sie folgende Dinge einrichten (alle Anleitungen, Anforderungen an Ihr eigenes Gerät):

  • Für alles Gym-bezogene sollten Sie Ihr SBL-Konto verwenden («e…», z.B. «e3475949»). An den meisten Stellen, wo Sie nach einem Login gefragt werden, können Sie es damit ausprobieren. Versuchen Sie jeweils die folgenden Versionen:
    • e…
    • e…@sbl.ch
    • e…@edu.sbl.ch
  • Internet/WLAN einrichten: Anleitung
  • Office 365 (Word, Excel, Outlook, Teams):
  • Email einrichten (nach Installation von Office 365!):
  • OneDrive als Dateiablage direkt einbinden (nach Installation von Office 365!):
    • Speichern Sie möglichst immer alle Ihre Schul-bezogenen Dateien in OneDrive. Dann sind sie immer zugänglich, auch wenn Sie mal Ihren Laptop vergessen oder er nicht mehr funktioniert.
    • Windows: [Windows-Taste] drücken, «onedr» tippen, [Enter] drücken und mit Ihrem SBL Konto anmelden.
    • Mac: [Command-Taste] und [Leertaste] drücken, «onedr» tippen, [Enter] drücken und anmelden.
    • Falls das nicht geht, könnte bei Ihnen schon ein OneDrive/Microsoft Konto verbunden sein (z.B. eine private Adresse). Dies ist kein Problem: es können auch mehrere OneDrive Verzeichnisse eingebunden werden. So geht das:
      • auf das OneDrive Symbol (Wolke Symbol – bei Windows unten rechts, bei Mac oben rechts) rechts-klicken
      • in «Einstellungen» auf «Konto hinzufügen» klicken und mit Ihrem SBL Konto anmelden
      • Es wird (zusätzlich zu Ihrem bestehenden OneDrive-Verzeichnis) ein neues «OneDrive – SBL» Verzeichnis eingefügt.
  • Teams: Starten Sie Teams genau wie OneDrive und melden Sie sich bei Bedarf auch da noch an mit Ihrem SBL Konto.
  • Teams und Outlook usw. kann auch über die App Stores auf Ihrem Handy oder Tablet installiert werden.
  • Weitere Möglichkeiten nach Bedarf und Aufforderung durch Lehrpersonen anderer Fächer: Adobe Creative Cloud, Drucken und Kopieren – alle Schul-Anleitungen finden Sie hier.

Wenn Sie dies alles eingerichtet haben, geht es mit dem Einrichten für den Informatik-Unterricht weiter.